Vom Kfz-Meister zum Fraktionschef: Tobias Vogt kennt beide Welten

Shownotes

Vom Kfz-Meister zum Fraktionschef – Tobias Vogt kennt beide Welten. Bevor er Fraktionsvorsitzender der CDU im Landtag von Baden-Württemberg wurde, führte er gemeinsam mit seiner Familie ein Autohaus. Heute spricht er mit HANDWERK BW-Hauptgeschäftsführer Peter Haas über Unternehmertum, Verantwortung und die Frage, warum Politik mehr Menschen mit Handwerkserfahrung braucht.

Im Gespräch geht es um die Herausforderungen des Wirtschaftsstandorts Baden-Württemberg, Bürokratieabbau, Fachkräftesicherung und die Zukunft des Handwerks. Tobias Vogt erzählt aber auch, wie ihn die Krisen als Unternehmer geprägt haben, warum ihm Leistungsgerechtigkeit so wichtig ist und weshalb ihn sein Weg jederzeit wieder zurück ins Familienunternehmen führen könnte.

Eine Folge über Politik ohne Parteisprech – dafür mit viel Unternehmergeist, klaren Positionen und einem Blick hinter die Kulissen des politischen Betriebs.

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Transkript anzeigen

00:00:04: Goldboden, der Podcast vom Handwerk BW.

00:00:11: Herzlich willkommen zu einer neuen Folge von goldboden.

00:00:14: es ist ja gute übung bei uns im podcast von handwerk bw in einem guten wechselhandwerker und auch mal nicht handwerker zum beispiel politiker zu gast.

00:00:23: so

00:00:23: haben.

00:00:24: heute ist mein gegenüber ein politiker der handwerke ist.

00:00:29: das ist perfekt Passiert.

00:00:31: viel zu selten, finde ich ja.

00:00:32: Dass Handwerker in Parlamenten sitzen.

00:00:33: Aber bei ihm ist das der Fall!

00:00:35: Er ist jetzt seit gut fünf Jahren im Landtag von Baden-Württemberg

00:00:38: als Abgeordneter

00:00:39: der CDU und jetzt – in seiner zweiten Legislaturperiode bereits Fraktionsvorsitzender damit Chef von sechsundfünfzig Abgeordneten.

00:00:49: Das war eine steile Karriere im Politikbetrieb Ein spannender Mann.

00:00:52: Herzlich Willkommen Tobias Vogt.

00:00:54: Vielen Dank schön dass ich da sein darf.

00:00:56: Sie kommen

00:00:56: aus Kirchheim am Neckar in der Nähe von Ludwigsburg, nördlich von Stuttgart.

00:01:01: Also ich grenze das jetzt mal ein für alle die hier nicht im Ländler sind.

00:01:05: Sie entstammen einer Familie, die im KFZ-Handwerk zu Hause ist und Autorhäuser betreibt und sie selbst sind auch Kfz-Technikermeister außer dem Betriebswirt mit Masterabschluss und jetzt Berufspolitiker.

00:01:19: War das geplant?

00:01:20: Nein nie war nie geplant.

00:01:24: aber Also ich war früh klar, dass sich in Sandwerk gehen.

00:01:29: Dass ich daheim in der Betriebe einsteig.

00:01:32: Aber da war überhaupt gar keine politische Karriere.

00:01:36: irgendwie auch noch mal ansatzweise angedacht aber dann wie so oft schon immer eine politische Familie die daheime diskutiert am Frühstückstisch und beim Abendessen.

00:01:48: Und da waren natürlich immer was wird für Sandwerk gemacht?

00:01:52: Was wird für den Mittelstand gemacht?

00:01:54: Und da war mir schon immer gern auch gebruttelt.

00:01:58: Dann bin ich über ein Gemeinderatsmandat, also über die Kommunalpolitik, der ja sehr konkret ist.

00:02:05: Also wie es handwerkt, bin ich dann in die Politik gekommen und dort auch immer aktiv gewesen.

00:02:12: auf Kreisebene sage ich jetzt mal aber jetzt nie irgendwie... Ich habe meine Freizeit wenn ich welche hatte Er im Verein mit meinen Freunden verbracht und beim Skifahren dann im Winter.

00:02:26: Und weniger auf Parteitagen, also eigentlich so eine ganz normale Jugend wie viele das auch kennen...

00:02:33: Also nicht einer der mir sechzehn schon aufgezeigt hat und sag ich will was werden?

00:02:36: Auf

00:02:38: keinen Fall!

00:02:38: Das ist krasse Gegenteil.

00:02:41: eigentlich

00:02:41: ja.

00:02:42: Und wenn die Familie am Abendbrotisch dann politisch diskutiert hat, war das für ihre Eltern okay, dass sie in eine Partei gegangen sind?

00:02:50: Dass Sie ein erstes Mandat hatten.

00:02:52: War die Partei für die Eltern okay?

00:02:53: Das ist natürlich so ein klassischer schwarz-gelb sozialisierter Haushalt.

00:02:58: Mein Papa kauft Zett Meister und meine Mama Friseurmeisterin.

00:03:03: Also zwei Handwerksmeister in der Familie.

00:03:06: Ist auch noch bisschen klischee.

00:03:08: Aber das hat natürlich geprägt ... Da war immer das Schaffe und bin ja so sozialisiert worden.

00:03:15: Tobias, du kannst dich auf der Start nicht verlassen.

00:03:17: Du musst sie selber kümmern also machen.

00:03:19: So bin ich aufgewachsen und so sind natürlich auch die Diskussionen dann geführt worden.

00:03:24: Und da stand immer Mittelpunkt wenn die uns nur in Ruhe lassen würde... Das Start, dann würde das schon was

00:03:32: werden.

00:03:32: Also die pragmatische Formulierung von Endbürokratisierung?

00:03:36: Ja genau!

00:03:38: Die hat bei uns am Frühstückstisch begonnen.

00:03:40: Sehr gut ist ja nicht schädlich für Ihren Job jetzt Ich habe es gesagt vom einfachen Abgeordneten.

00:03:46: Jetzt in der zweiten Runde direkt zum Fraktionschef.

00:03:49: Spören Sie da Druck so als Anführer.

00:03:52: Worauf kommt's in Ihrem neuen Job jetzt an?

00:03:55: Also Druck habe ich schon mein ganzes Leben gespürt immer, weil ich mich nie von Verantwortung gedrückt hab.

00:04:01: Ganz im Gegenteil als ich dann es klar war, ich möchte in der älterliche Betrieb auch einsteigen.

00:04:07: Da habe ich während meiner Ausbildung schon auf Verantwortung im Betrieb übernommen und dann in die Geschäftsleitung in den Jahr- und dann auch übernommen die Geschätzleitung und dann immer für Mitarbeiter Verantwortung gehabt gegenüber Banken all die Dinge, Normal sind die jeder Handwerksmeister, der selbstständig ist auch kennend.

00:04:28: Und da muss man mit Druck umgehen.

00:04:30: Ich hatte als allererstes mal in den Weltwirtschaftskrise ... Ja!

00:04:34: ... bin in die Geschäftsleitung eingetreten.

00:04:36: Aber ich hab die davor natürlich schon mitbekommen wie das denn eigentlich dann mal ist, schlaflose Nächte zu haben und so weiter... Dann Abgas- und Diesel-Skandal.

00:04:44: Wir sind also sehr bezüglich?

00:04:47: Ja ja.

00:04:47: Wir haben Autohäuser aus dem VW-Konzern.

00:04:49: Ja.

00:04:49: VW Audisseurs Go da hat uns voll getroffen.

00:04:53: Und dann die Corona-Krise.

00:04:55: Haben Sie damals nicht gesagt, warum mache ich das hier eigentlich?

00:04:59: Warum starte ich das ja eigentlich?

00:05:01: Mein Papa war immer wieder erstaunt.

00:05:04: Wir hatten was ich in fünfzehn Jahre Unternehmertum erlebt habe.

00:05:12: Das habe manche meiner vorherigen Generationen in dem ganzen Unternehmerleben nicht erlebt haben Krisen.

00:05:18: Und es zeigt natürlich im Moment die Situation, in der wir uns befinden insgesamt jetzt nicht nur als Baden-Württemberg Deutschland sondern als Europa in der Welt.

00:05:26: Dass die die Zeiten die Phasen dazwischen drin zwischen den Krisen sind halt viel viel kürzer geworden und das stellt uns vor gigantische Herausforderungen.

00:05:35: nicht nur in der Politik also in der Verwaltung insgesamt sondern auch als Gesellschaft ist es natürlich diese Stimmung im Land.

00:05:42: da hat Politik ganz ganz viele Verantwortung.

00:05:46: Aber es ist natürlich auch richtig, was los auf der Welt und wir befinden uns halt mittendrin.

00:05:50: Und das als exportorientiertes Land.

00:05:52: dann da wird's nicht einfacher.

00:05:55: für manche reifere Jahrgänge sind sie ja noch ein junger Kerle würden Sie trotzdem sagen?

00:06:02: Sie schockt eigentlich genau wegen dieser unternehmerischen Erfahrung in dieser Phase nicht mehr so viel.

00:06:08: Ja vor allem wie ich damit umgehe.

00:06:13: Das ist halt anders, weil wer alles mal schon erlebt hat und nochmal schlaflose Nächte gehabt hat.

00:06:19: Und im Prinzip vor die Situation gestellt war.

00:06:23: also um jetzt einmal die Lohnzahlungen zu sichern geht es morgen zur Bank und dann wird mal die private Haus dahinterlegt.

00:06:30: das prägt sowas.

00:06:31: deswegen glaube ich kann mich so schnell nichts umhauen.

00:06:33: aber natürlich ist es so dass die Aufgaben oder die Herausforderungen anders sind.

00:06:38: in Politikbetrieb als Unternehmer als Unternehmens analysierst du und dann sagst du ok, das und das mache ich jetzt.

00:06:46: Und wenn es korrigiert werden muss, dann entscheidet man das einfach.

00:06:49: Dann wird's korrigert.

00:06:50: in der Politik läuft alles sehr viel langsamer.

00:06:53: Man muss viele, viele Dinge deswegen gehört ist ja ganz oft auch von Unternehmer.

00:06:58: Hey!

00:06:58: Ich in der Wirtschaft im einem Unternehmen mach das so und so.

00:07:01: So funktioniert halt Demokratie einfach nicht, so funktioniert unser politisches System nicht.

00:07:06: Jetzt sage ich viel, da muss das politische System kaputt machen.

00:07:09: Da muss da halt mal was Neues her.

00:07:11: Es gibt kein System außer dieses, das was wir haben, wo soviel Wohlstand und Friede... gebracht hat wie dieses.

00:07:19: Und ich glaube, wir sollten da wirklich aufpassen, wenn wir solche Aussagen dann auch tätigen.

00:07:25: Man darf in diesem Land alles sagen und man sollte vielleicht vor der Kopf

00:07:28: einschalten.".

00:07:29: Und Sie sind ja da dann wirklich ein sehr guter Dolmetscher zwischen diesen Welten den ungeduldigen Unternehmern und den etwas geduldig gemachten Politikern?

00:07:38: Wenn sie sagen es haut sich nicht mehr so viel um, vielleicht machen wir den Schlenker jetzt tatsächlich mal in die aktuelle Politik.

00:07:43: Sie sind einer der engsten, wenn ich sogar der Ängste vertraue des Landesparteichefs Manuel Hagel, der auch Spitzenkandidat bei der letzten Landtagswahl im März war.

00:07:53: Jetzt Innenminister ist und stellvertretender Ministerpräsident.

00:07:56: Sie wollten ihn als Wahlkampfleiter aber nicht zum Vize sondern zum Ministerpräsidenten machen?

00:08:02: Dass das nicht geklappt hat... Ist das etwas was sie vielleicht doch wenn nicht umgehauen, aber doch ein bisschen durchgeruckelt hat so einen Stich ins Herz den man jetzt immer noch spürt?

00:08:15: Ganz klar, wir sind angetreten um zu gewinnen.

00:08:18: Wir wollten den nächsten Ministerpräsidenten stellen.

00:08:22: ich wollte die CDU wollte dass Manuel Hagel das ist.

00:08:25: Ich möchte immer noch nur das Jahr wird sich ändern wo es dann gelingen wird und da bin ja auch sehr sicher dass es passieren wird.

00:08:33: aber jetzt haben wir nicht gesamtgewonnen.

00:08:37: wenn wir sonst anschauen habe mir kräftig zugelegt.

00:08:41: Und ich weiß, jetzt wird wieder ein paar Sage heiztutet wie Trock da wieder und Politiker das irgendwie schön redet tut.

00:08:46: Willi gar nicht ganz im Gegenteil.

00:08:47: Das ist ja objektiv.

00:08:48: Wir haben mehr Stimmen gemacht.

00:08:49: genau so ist es.

00:08:51: aber Fakt ist halt nun mal wir haben zugelegen auch wenn ich mir trotzdem an das Ergebnis gewünscht hätte.

00:08:57: Aber Wenn Sie jetzt da werden wir wahrscheinlich auch noch drauf kommen wenn wir mal des Ergebniss anschauen Wie jetzt alles gekommen ist die Inhalte?

00:09:05: Und sind wir mal ehrlich nur des jung doch auch die Menschen in Baden-Württemberg.

00:09:09: Was kommt unter dem Strich raus?

00:09:11: Und da, glaube ich, sieht sehr gut

00:09:13: aus.".

00:09:14: Ja

00:09:14: und das ist genau die direkte Überleitung zu meiner nächsten Frage gewesen denn was uns ja aufgefallen ist hier beim Handwerk.

00:09:23: Die CDU ist mit auffallen vielen Themen in den Wahlkampf gegangen, die das Handwerk adressiert haben Und das sprach man also auch im Programm vom Handwerker Landbaden Württemberg.

00:09:34: Von der Heimat der Fleißigen hat Manuel Hagel immer ganz oft gesprochen, dass der Meister so viel wert sein muss wie der Master, weil das dann auch ein bisschen die Handschrift des Handwerksmeisters fogt?

00:09:44: Natürlich aber nicht nur!

00:09:47: Wir haben mit Thomas Dörflinger, der unser handwerkspolitischer Sprecher war.

00:09:52: Jetzt über fünf Jahre haben wir jetzt einen Staatssekretär im Wirtschaftsministerium sitzen, der für das Handwerk zuständig ist und jetzt fünf Jahre lang schon auch in der Fraktionsversandwerk Verantwortung übernommen hat – ich selber aber Manuel Hagel und die gesamte Partei.

00:10:08: Das ist unsere DNA!

00:10:10: Handwerk und Mittelstand ist die DNA der CDU.

00:10:12: In Gänse aber vor allem hier in Baden-Württemberg, weil wir halt nicht nur Handwerkerland sein wollen sondern wir wollen die Heimat der Fleißigen sein.

00:10:20: Ja Divo schaffe!

00:10:21: Divo morgens ausstehen und sage ich bleibe jetzt net liege Sondern ihr entscheidet mich.

00:10:25: Ich stehe auf möchte mir einen Beitrag leisten für diese Gesellschaft.

00:10:28: Die sind bei uns herzlich willkommen Und für die machen wir auch Politik.

00:10:31: Das sind die Handwerkers.

00:10:32: Es braucht

00:10:33: ja im Moment mehr Motivation denn je fürs Aufstehen Weil man sagt naja ich steh auf obwohl ich vielleicht nicht so viel nett Kriege, wie ich mir von Brutto erwünsche.

00:10:41: Obwohl andere was kriegen die nicht aufstehen?

00:10:44: Was wäre so eine Schraube, die sie gerne vielleicht sogar bundes- oder landespolitisch ganz schnell drehen würden damit diese fleißigen morgens mit einem kleinen Lächeln mehr aufsteht?

00:10:55: Jetzt habe es ja ein Landespolitiker eingeladen.

00:10:58: das wäre gleich zur Landespolitik.

00:11:00: aber Als erstes, was Bundespolitik angeht und da ist halt die Steuernabgabe lascht.

00:11:06: Die Sozial-Versicherungsbeiträge sind halt das.

00:11:09: ich glaube wenn wir diese Nachjustierung oder diese Neuordnung des Sozialstaats dann nicht dran trauen als Politik werden wir mit allen Reformen scheitern.

00:11:21: Wir können uns einfach diese Steigerungen im Sozialstaat nicht mehr leisten und es muss ein neues Committment her, eine neue Vereinbarung, wo wir mal Sozialstaats definieren.

00:11:33: Sozialstaaten muss da sein.

00:11:34: dass diejenigen die Einbezahlen mehr bekommen wie diejenigen, die nicht ein bezahlt haben ist schon einmal der erste Schritt oder zweite Schritt muss das sein.

00:11:43: Wir haben uns im Sozialstaat, wurde ja von meiner Partei die soziale Marktwirtschaft erfunden.

00:11:48: Ludwig Erhardt hier in Baden-Württemberg, Abgeordneter der gesagt hat Wohlschein für alle aber wohlschein' für alle die halt bereits hin mitzumachen und die sich da entziehen diese mitmachen dann muss man dann halt auch sagen Für euch wird das so ein Sozialstaatssohn nicht funktionieren.

00:12:05: Dann zum Schluss nur noch Brot und Seife.

00:12:08: Das bedeutet wer sich da enzieht.

00:12:11: Ich rede nicht von denen können.

00:12:13: Die krank sind, die andere Probleme haben wir von den Reden überhaupt nicht.

00:12:16: Die können wir uns auch weiterhin leisten!

00:12:18: Es geht um die, die nicht bereit sind damit zu machen und da müssen wir halt sagen wer das nicht ist der kann zum Schluss auch vom Sozialstaat nichts mehr bekommen.

00:12:26: Das funktioniert nicht.

00:12:27: Das ist nicht gerecht gegenüber allen anderen, die einzahlen und da braucht es wieder Mut zur Debatte.

00:12:35: Die habe ich mir als CDU immer wieder mal angeschuckt.

00:12:38: aber wir müssen jetzt einmal zu Ende führen wie das tut weh.

00:12:42: Und natürlich, da wird's Hunderte von Verbände und Interessensvertreter geben.

00:12:45: Die dann sagen desnet und desnet ja aber wir können uns das einfach nicht mehr leisten.

00:12:51: und wie wir sehen ja unsere Staatsquote über fünfzig Prozent.

00:12:55: Und dann gucken wir mal zu unserem Nachbar in die Schweiz wo noch höhere Löhne

00:12:59: hat.

00:13:00: Mhm.

00:13:00: Dreißig Prozent Staatsquote.

00:13:02: Aber ich also ich kenn jetzt... Da

00:13:04: geht das Abendsland nicht unter?

00:13:06: Wenn ich in der Schweiz bin ist ja da keine Mensch auf der Straße oder von Hunger getrieben.

00:13:10: Also Da müssen wir uns schon mal fragen, können wir uns das so weiterhin leisten?

00:13:15: Ich sage ganz klar nein.

00:13:18: Also das war der Ausflug jetzt in Tudus, der Bundespolitik.

00:13:21: Dann frage ich jetzt wieder den Landespolitiker nach dem was denn aus diesen Themen mit denen man in den Wahlkampf gegangen ist die wie gesagt viel Handwerk geatmet haben?

00:13:32: Was aus denen jetzt geworden ist.

00:13:34: Wie würden sie eine erste Zwischenbilanz nach dem Staat in die Legislaturperiode ziehen und sagen okay also damit solltet ihr im Handwerk doch zufrieden sein

00:13:44: wir aber ja viele Punkte direkt ans Handwerk adressiert und wir haben auch viele Punkte in die Wirtschaft adressieren.

00:13:52: Und das Handwerk ist Teil der Wirtschaft, Teil des Mittelstands.

00:13:56: Aber fangen wir an mit dem was wir direkt ins Handwerk Adressiert haben.

00:13:59: Das ist die Verdopplung der Meisterprämie zum Beispiel von ´thausundfünfhundert Euro auf dreitausend Euro.

00:14:04: Das erstet Geld.

00:14:06: Wann kommt

00:14:06: die?

00:14:07: Ganz klar!

00:14:08: Ich mache nicht die gleiche Fehler wie in Berlin.

00:14:11: Ich kündige jetzt nette Dinge an, die ich nicht einhalten kann weil... So wie Sie es auch gehört, in der Koalition spricht man da miteinander.

00:14:18: Da müssen Prioritäten gesetzt werden für uns als CDU-Landtagsfraktionen.

00:14:22: Ist das eine Priorität?

00:14:23: Wir wollen das schnell.

00:14:25: Wir brauchen dieses Zeichen.

00:14:26: Das sind ja über zweiundzwanzigtausend Handwerksbetriebe, die jetzt vor einer Nachfolgeregelung im Bahnwürttemberg stehen.

00:14:32: Die brauchen ja schnell Antworten!

00:14:34: Die brauchen schnell Meister und Meisterinnen, die diese Betriebe übernehmen können, die die Arbeitsplätze aus sichern.

00:14:41: Und da sie mir uns glaube ich, dass sieht unsere Koalitionspartner Ähnlich, ohne da jetzt viel vorwegzunehmen den Beratungen.

00:14:47: Aber ich glaube das wir da gute Lösungen hinbekommen können.

00:14:51: und wie gesagt bei der Priorität ist es eher oben angesiedelt.

00:14:55: und dann gibt's ganz viele Punkte und da bin ich so stolz drauf auch als Unternehmer als Familienunternehmer.

00:15:00: Die in diesem Vertrag drinstehen im Koa-Vertrag die koste nichts gar nix.

00:15:07: die können einfach machen.

00:15:08: Ich glaube mir müssen auch wieder hergehen und sage Politik ist nicht immer nur Geld ausgeben mit irgendwelchen Förderprogrammen und immer die Diskussion von Millionen und Milliarden.

00:15:20: Politik kann man auch mit Gestaltung über Geld einsparen, über Vereinfachung, Befreiung weglassen – das ist meine Lieblingsaufgabe einfach!

00:15:32: Nicht machen und es die Wirtschaft regeln lassen oder der Markt.

00:15:37: Da werden wir Jetzt der Hebelansatz und das ist Brio I Stichwort Effizienzgesetz, Aussetzung von alle Berichts- und Dokumentationspflichten die wir im Land entscheiden.

00:15:48: können.

00:15:49: Wenn ich sage, die wir im Land entscheiden können.

00:15:51: das sind viel mehr wie die wo wir nur im land eingeführt haben ja genau sondern es ist auch brüssel und berlin weil es gibt kein ministerium bei kein bundesministerium in baden-württemberg es gibt keinen europäisches ministerien.

00:16:03: so alles in unsere regierungspräsidier landratzämter in unsere ministerie umgesetzt und wenn wir daher gehen und sagen da legen wir jetzt los und zwar richtig dann kann da echt was draus werden.

00:16:14: und dann bin mir sicher das mein anspruch.

00:16:17: Das ist der Anspruch meiner Fraktion.

00:16:19: Wir wollen, dass diese fünf Jahre Reformjahre werden für dieses Land und dass die Menschen nach fünf Jahren darauf schauen auf diese Koalition und sagen erstens es geht mir jetzt nach fünf jahren besser wie vorher.

00:16:32: Und zweitens sorgt gut das die CDU dabei war.

00:16:37: wenn das gelingt wäre das aber ja auch keine schlechte Bilanz für den Ministerpräsidenten.

00:16:44: Das ist nun mal jetzt Cem Öztemir und der ist bei den Grünen.

00:16:48: Ich stelle mir das manchmal als ein ziemlichen Eiertanz vor, gemeinsam erfolgreich zu sein und nachher doch wieder zu sagen wir wären eigentlich die besseren.

00:16:55: Wie managt man das über so eine Zeit von fünf Jahren?

00:16:59: Es ist überhaupt gar kein Eiertans keine Sekunde weil es geht immer nur ums Land.

00:17:04: Und wenn da ein Politiker einen andere Ansatz hat dann ist auf falsch im Job.

00:17:08: Es sind alle fünf Jahre Wale Und da wird über der Weg und über die Sache gestritten.

00:17:14: Das ist ganz normal, und die Unterschiede der Parteien, die verschiedene Lösungsansätze.

00:17:19: Je alles hat seine Zeit, das gehört in der Wahlkampffreiheit.

00:17:22: aber danach ist unsere Pflicht... Dafür sind wir gewählt worden.

00:17:26: Die Interessen der Menschen im Baden-Württemberg zu vertreten.

00:17:29: Und es werden wir tun.

00:17:30: und ich sage Sie ganz ehrlich wenn diese Koalition erfolgreich ist dann sind ja alle erfolgreich die bei dieser Koalition mitmachen.

00:17:39: Da gehört unser Stellvertreterministerpräsident genauso dazu wie die Fraktionen, die diesen Kurs auch tragen und entsprechend mit Haushaltsmitteln und mit Gesetzen unterstützen.

00:17:50: Und von daher kann ich Ihnen wirklich sagen wir machen uns was diese Frage angeht überhaupt keine Gedanke wer jetzt nachher da mehr Applaus auf einer Veranstaltung bekommt sondern Es geht um die Menschen.

00:18:02: Das

00:18:02: heißt, diesen Dauerwahlkampf und das Dauerumgezicke zwischen den Wahlen, was man in Berlin ja jetzt seit Jahren hört, egal wie die Koalition hieß?

00:18:11: Das müsste Ihnen dann auch ziemlich auf einen Zeiger gehen oder da würden Sie ja aussagen, dass da würden sie nicht zur Verfügung stehen für sowas.

00:18:18: Wir sind es Gegenmodelle dazu im Baden-Württemberg und es gilt von so einem Koalitionspartner und für die CDU, Binder Manuel Hageser.

00:18:25: dankbar, der das innerhalb der Partei, innerhalb auch der Koalition jeden Tag neu zum Ausdruck bringt und natürlich juckt es auch mal in den Finger.

00:18:34: Das

00:18:35: geht ja

00:18:35: jedem so.

00:18:36: Wir haben ein bisschen unterschiedliche Parteien und es bleibt also die Unterschiede bleiben auch sichtbar.

00:18:42: ganz klar.

00:18:43: aber was die Menschen zu Recht ärgert im Berlin mich auch.

00:18:47: ich bin ja auch Bürger dieses Landes Hab da große Hoffnung in diese Koalition gesetzt.

00:18:52: Ich hab immer noch Hoffnung, bin Grundoptimist als Unternehmer aber es regt die Menschen's, ärgert sie zu Recht auf und kann jeden verstehen wer da Puls bekommt.

00:19:03: Hab das in der eigenen Familie.

00:19:05: Mein Bruder erinnert mich so alle zwei Tage daran Und ich kann nur sagen, kann Versuche zu erklären Aber manche Dinge... kann und will ihr auch gar nicht mehr erklären.

00:19:16: Sagt sie Ihnen ganz ehrlich, wo Ihr auch noch der Kopf schütteln könnt über die Art und Weise wie das in Berlin gemacht hat?

00:19:21: Wenn Ihr Bruder da so ungeduldig ist, hat er denn mittlerweile ein bisschen von Ihnen gelernt dass nicht alles so schnell passiert?

00:19:28: oder hatte Sie schon verloren gegeben an den Politikbetrieb?

00:19:35: Gelernt nett!

00:19:36: Und ich kann ihm das auch... Nicht radet, dass er da irgendwas für unsere Unternehmer aus der Politik adaptiert.

00:19:42: Aber er hat Verständnis für den einer oder anderen Prozess, der halt in der Politik leider viel langsamer ist.

00:19:49: Aber da kann man halt einfach die Unternehmer und Politik nicht... Verwaltung nicht eins zu eins miteinander vergleichen.

00:19:55: aber er hat mir gegenüber Niesblatt vor dem Mund genommen Und es auch jetzt in unterschiedlichen Rollen, er als derjenige, der unser gemeinsames Unternehmen ja auch führt operativ.

00:20:08: Auch von mir sind die Politik da.

00:20:11: Übrigens auch wenn er auf Veranstaltungen ist wo dann Freunde aus der Politik da sind, adressiert er das auch kräftig weiter und sie schauen gut zu.

00:20:20: Wie reagiert denn Ihr sonstiges persönliches Umfeld darauf, dass Sie jetzt zu den Großkopfotten im Land gehören?

00:20:26: Ich meine als Fraktionsvorsitzender müssen sie die eine oder andere Fahrt ja auch dann im Auto hinten rechts verbringen.

00:20:33: Und die Limousine sieht schon ein bisschen staatsdragende aus und so wird das ganz normal hingenommen.

00:20:38: Der Tobi macht jetzt den Job oder frotzelt man da auch mal rum a der wichtig oder keine Ahnung.

00:20:45: wie passiert es so?

00:20:46: also Gute Autos habe ich schon immer gefahren.

00:20:50: Da glaube, ich hatte sich jetzt nicht so viel verändert.

00:20:53: aber mein persönliches Umfeld, meine Familie und meinen Freundeskreis das sie sehen natürlich auch was da dahinter steckt diese viele Zeit die ich nicht zu Hause bin bei meiner... Kinder, ich habe drei kleine Kinder bei meiner Frau.

00:21:05: Ich glaube dass da eher auch dieses Bild euch schaffe er doch ganz schön viel in der Politik und dieses Bild des Politikers da vielleicht jetzt auch nicht überall so stimmig ist.

00:21:15: aber auch will ich da gar keine Schulder klopfen oder Mitleid für das ganze Gegenteil?

00:21:22: Ich hab mir ja nicht gezungen worden politiker zu werden bin noch nicht gezogen worden fraktionsvorsitzender zu werden Aber meine Rolle als Generalsekretär Alles freiwillig gemacht.

00:21:35: Ich habe das immer mit großer Freude getan und wenn da mal auch kritische Töne kommen würde, aber das kann ich aushalten falls es jetzt meiner Meinung nach nicht gerechtfertigt ist.

00:21:47: Das habe ich schon immer aushaltet und da schafft man als Politiker eine gewisse Resilienz.

00:21:53: Von der Rolle als Familienvater haben Sie gerade schon gesprochen?

00:21:55: Sie sind ein großer Fußballfan.

00:21:58: Sie sagten in Vereinen waren sie viel unterwegs.

00:22:01: Können Sie denn noch ein privater Tobias Vogt sein im Moment?

00:22:04: Gibt es solche Slots, sozusagen T-Shirt an wie auf dem Tisch Kumpels?

00:22:10: Wir hatten weniger.

00:22:10: Aber die wenige, die ich dann habe, werde natürlich auch intensiver.

00:22:14: Ich bin selber zu der vorherigen Sack-Kette Kirchheimer.

00:22:18: Die Kirche haben am Neckar nötiger Zipfel vom Landkreis Ludigsburg und wir hatte jetzt am Wochenende unser additionelles Straßenfest und bin auch Gemeinderat bei mir zu Hause in der Gemeinde.

00:22:27: Das ist meine Heimatgemeinde, ich bin ja aufgewachsen, bin jetzt zur Schule gegangen.

00:22:30: Ich lebe dort immer noch mit meiner Familie.

00:22:33: Bleibt dort auch?

00:22:34: Da werde ich irgendwann mal beerdet.

00:22:36: Ja, das dauert doch eine Weile aber ... Wir haben keinen Zweck.

00:22:38: Dann da ist es natürlich so wenn ich dort als übers Straße fest dann lauf, dann trifft man natürlich Schulfreunde, Freunde.

00:22:47: Dann bin ich da ganz normale private Tobias.

00:22:51: Ich bin auch so eigentlich.

00:22:52: Ich fühle mich immer als privater Tobias und auch wenn ich politisch unterwegs bin, bin ich eigentlich immer ganz normal und ganz locker und mit mir kann man immer sprechen über alles.

00:23:02: Da hab' ich gar keine Berührungsängste und so wird es auch gemacht.

00:23:05: Ich werd angesprochen, als ich jetzt mit der Kinder unterwegs war und dann mischt das Tolle meistens Unterbrecher, dass die Kinder die politische Gespräche weiterwollen.

00:23:14: aber wie gesagt ...

00:23:16: Papa Langweil.

00:23:17: Ja,

00:23:17: Papa Longweil!

00:23:18: Ja das sind die... mal gehen wir weiter und irgendwann eskaliert's dann und dann spätestens brechen auch manchmal die Angdrehe des Gesprächs ab und dann können wir auch weitergehen.

00:23:27: Also alles geschmeidig und auch gut.

00:23:30: Die braucht auch keine Angstabbe wird nicht bespuckt oder bepöbelt und nix.

00:23:33: Aber das ist nicht mehr selbstverständlich.

00:23:36: Das stimmt

00:23:36: voll ja.

00:23:36: Leider wenn wir da auf die letzte Jahre zurückblicken hat sich der Ton schon sehr schrauer quarter sage ich jetzt einmal.

00:23:44: Sie sagen, sie kommen auch wirklich viel rum.

00:23:46: Der Tag ist lang und sie werden das selbst mitbekommen die Stimmung im Land auch in vielen Betriebenes mindestens ziemlich verhalten was es aus ihrer Sicht aktuell die größte Gefahr für diesen Wirtschaftsstandort Baden-Württemberg aber vielleicht auf.

00:23:58: wo sehen sie große Chancen?

00:24:01: Was kann diese Zuversicht machen?

00:24:03: Das war ja auch nur Vokabel, die Ihnen im Wahlkampf sehr wichtig war.

00:24:06: Wir sehen dass wir in viele Bereiche der Anschluss verlieren.

00:24:09: Es hat ganz unterschiedliche Gründe.

00:24:11: Der erste Grund ist, Kunden, und das bin ich jetzt wieder eher auf der Grossobrille des Landes unserer Republik.

00:24:19: Dass unsere serigen Kunden China Indien andere Märkte, dass die einfach wahnsinnig zugelegt haben was Technologie Innovation Stärke angeht, die inzwischen mal mindestens auf Augehöhe mit uns sind.

00:24:37: In viele Bereiche vielleicht auch uns vielleicht schon überholt haben.

00:24:42: Es hat ganz unterschiedliche Gründe.

00:24:43: Die haben sie natürlich hungrig, die kommen ja von einem Niveau das dritte Weltniveau sag ich jetzt mal und wollen da jetzt mehr erreichen für ihre Leute.

00:24:53: Ich habe jahrzehntelang gesehen was wir hier in Deutschland haben, was wir im Baden-Württemberg haben und das wollen die auch habe ich großes Verständnis.

00:25:00: Wohlstand

00:25:00: für alle, wir auch!

00:25:01: Genau so ist es und da dürfen uns gar nicht wundern.

00:25:04: nur Lothar Spät der ja im doppelten Sinne einer meiner Vorgänger ist weil ich aus dem Lothars Spät Wahlkreis komme und jetzt als Fraktionsvorsitzender hat gesagt das was wir teurer sind müssen halt auch besser sein.

00:25:15: Das gilt fürs Land aber das gilt auch für Deutschland.

00:25:18: Mir wolle ja nicht die billigste sei.

00:25:20: Ich hab als Unternehmer immer die beste Löhne zahler wollen weil ich die beste Leute wollte.

00:25:24: Aber klar ist dann muss ich halt auch beste Leistung beste Produkte am Weltmarkt anbieten.

00:25:29: Und wenn wir dann da Qualitätsunterschiede oder reißliche Unterschiede haben, dann wird es natürlich schwerer.

00:25:36: Dann müssen wir halt einfach besser sein.

00:25:37: und auf Ihre Frage macht das mir trotzdem Mut für die Zukunft?

00:25:41: Natürlich!

00:25:41: Ich wählte immer noch nicht in einem andere Land zu Hause sein.

00:25:45: ich bin zu tief davon überzeugt dass wir im Baden-Württemberg, dass wir in Deutschland alles immer noch mitbringen.

00:25:52: Mir habe die Glückstückköpfe, mir aber eine hervorragende Forschungslandschaft.

00:25:56: Ich glaube, wir müssen nachjustieren.

00:25:57: Weil in ein paar Bereichen uns aus Falsche ein bisschen konzentriert haben in den letzten Jahren.

00:26:02: und da die Prioritäten neue Ausrichten, so ist das ganze Leben immer.

00:26:05: Unser Unternehmertom in der Politik... Es geht um Priorität, Prioritätersetzer und Neuesetzer.

00:26:11: Und wenn wir da wieder Prioritäten, Neuesetser und der volle Fokus darauf legen dann glaube ich dass wir diese Innovationskraft auch wieder an den Tag legen können.

00:26:19: die Klugeköpfe sind auf Unternehmerseite aber auch auf Arbeitnehmerseiten.

00:26:23: das ist da haben wir ein Fundament auf das wir aufbauen stolz sein können.

00:26:28: Aber wir müssen halt aus immer wieder beim Reform willen.

00:26:31: Leistung muss sich lohnen Das steht muss über allem stehen Grundvoraussetzung sei für alles, was wir tun.

00:26:37: Wir müssen runter mit der Kosten.

00:26:40: Die Stückkosten müssen wieder niedriger werden und das bekommen wir nur dann hin wenn wir die Lohnneben kosten.

00:26:47: Der erste Schritt wäre mal dass ich nicht weiter steige aber man muss es sehr reduzieren.

00:26:51: Eine Arbeit muss günstiger werden.

00:26:54: Wir werden nie auf das Niveau von Wallermeyer auch gar nicht!

00:26:56: Von andere osteuropäische Länder oder von China.

00:27:00: Und das geht es gar nicht.

00:27:03: Aber im Handwerk ist doch völlig normal, dass man vierzehn Stunden schaffe dort.

00:27:07: Das ist bei mir im Unternehmen das

00:27:09: unteren Minimum.

00:27:11: Und wir müssen uns schon mal fragen ob wir es im Durchschnitt uns leisten können um fünf oder dreißig Stunden zu arbeiten.

00:27:18: und da müssen wir aber aufpassen als Politik.

00:27:20: diese Diskussion muss mit viel Schärfe und zwar was Trennschärfe angeht nicht Schärfen in der Argumente sondern dass ja die richtige Leute auch ansprechen.

00:27:30: Die, die schon vierzehn Stunden schaffe sind nicht angesprochen.

00:27:33: Da müssen wir einfach nur sagen vielen Dank dass ihr das bereits macht.

00:27:36: Sondern wir müssen uns fragen können wir uns dieses alles unter vierzehntstunden noch leisten in diesem globale Wettbewerb?

00:27:42: wenn wir uns all das zukünftig noch leisten wollen können im Sozialstaat und da rede ich jetzt nicht von dem Istzustand sondern diesen Zustand wo wir uns neu Kommitten müssen, dass das der neue Zustände ist.

00:27:55: Und dann glaube ich führt kein Weg dran vorbei, dass wir mal mindestens jetzt arbeiten was unsere Schweizer Nachbarn auch.

00:28:01: Weil die sind bei den in vierzig Stunden.

00:28:02: Wenn wir uns am Ende dieser Legislaturperiode, die jetzt gerade läuft wieder zusammensetzen... Also ich meine, wir laufen uns sowieso hoffentlich regelmäßig über den Weg als wichtiger Politiker in der Landespolitik und als Teil der Landesregierung ja quasi auch mit den Fraktionen, die diese Regierung tragen und wie als Interessenvertreter.

00:28:20: aber springen wir einfach mal jetzt nur gedanklich fünf Jahre nach vorn.

00:28:24: was müsste passiert sein damit sie sagen können Diese grünen schwarz Regierung war ein Erfolg gerade halt mit dem Fokus für Handwerk, Mittelstand und dieses Land.

00:28:35: Ein Erfolg wird es dann wenn die Menschen das Gefühl haben Und dann wir über das Gefühl noch darüber gehen Wenn die Menschen sehen Das hat gewirkt was diese Landesregierung angegangen ist Dass mein Leben einfacher und besser geworden ist in der Zeit.

00:28:50: Ich hoffe dass wir es schaffen Es wird einen Kraftakt Die Abwanderung von den Arbeitsplätzen im Baden-Württemberg zu verlangsamen dann zu reduzieren und dann auch stoppen können.

00:28:59: Und dass er wieder in die andere Richtung geht, dass wir wieder Ansiedlungen, Investitionen in diesem Land im großen Stil dann auch sehen können.

00:29:07: Es liegt mit an uns.

00:29:08: Wir können das schaffen.

00:29:09: Wir sind bereit, alles dafür zu tun damit wir es hinbekommen.

00:29:13: Dann glaube ich wird's ein großer Erfolg sein aber es wird hart so schwer weil die Stimmung insgesamt schlecht ist.

00:29:19: also was müssen wir schaffen als diese grün-schwarze Koalition?

00:29:24: Wir müssen schaffen die Menschen mitzunehmen, müssen erklären was wir tun und müssen dann auch den Mut haben diese Reformen anzugehen.

00:29:33: Ich bin ja der Meinung dass man Stimmungen in Deutschland relativ schnell drehen kann weil es vielleicht so ist wie wenn wir Fußball schauen weil wenn wir null zu eins zurückliegen dann ist das eigentlich der Untergang des Abendlandes und der Trainer muss weg Dann kommt undaf.

00:29:46: Und dann sind wir vorab schon Weltmeister.

00:29:51: also man muss halt was tun, da muss den Leuten mitteilen dass es Gründe gibt und dann dreht sich Stimmung vielleicht manchmal schneller als andere glauben.

00:29:59: nachdem sie jetzt eben schon gesagt haben wo irgendwann ihr Grabstein stehen soll in vielen vielen Jahrzehnten aber können Sie sich eigentlich vorstellen mal mit Blick in die Zukunft die Politik auch wieder zu lassen zu verlassen ins Handwerk ins Familienunternehmen zurückzukehren?

00:30:12: Ja klar!

00:30:13: an dem Tag, wo ich nicht mehr gewählt werde.

00:30:15: Ist ja klar!

00:30:16: Es ist alles Vertrauen auf Zeit und das ist ein großer Segen für mich ganz persönlich dass Ich weiß wenn ich, sagen Sie sich, einunddreißig oder auch ich hoffe später Wenn ich irgendwann nicht mehr Gewählt werden sollte dann bin ich einem Sonntag sehr enttäuscht und auch traurig ist ja klar.

00:30:36: aber Dann stehe ich am Montag auf, ob mir mein Auto nahe.

00:30:39: Ich habe ein eigenes Auto und fahre in meinen Unternehmen und dann gehe ich schaffe wieder ganz normal wie jeder andere auch.

00:30:45: Und das ist diese Unabhängigkeit die lasse ich mich auch nicht nehmen egal wo Leute da Hebel ansetzen wollen.

00:30:52: dass es diese Vernetzung und diese enge Beziehung zwischen Wirtschaftspolitik dass es die nicht geben soll Nein, die muss es geben und ist genau richtig.

00:31:01: Weil wir wollen Politiker, die wissen von was sie sprechen, die auch das im realen Leben alles mal schon erlebt haben.

00:31:08: Das bereichert so ein Parlament, das bereicherte eine Fraktion, dann Politik in Gänze und macht Entscheidungen, dass unser Parlament das Abbild der Gesellschaft widerspiegelt.

00:31:20: Das ist doch total tolle Vorstellung!

00:31:23: Und das Klischee nicht verfängt, dass es vom Kreißsaal über den Hörsaal direkt in den Plenarsaal ging und sonst nichts.

00:31:30: So ist es, gibt's bei uns nicht.

00:31:31: Ja.

00:31:33: Lieber Herr Vogt!

00:31:35: Vielen Dank für diese Gedankenreise durch ganz viele Aspekte.

00:31:38: um nochmal sehr kompakt zu testen ob der Politiker weiß wovon er redet haben wir ja zum Schluss bei Goldboden immer unser entweder oder Spielchen?

00:31:46: Ich gebe Ihnen mal drei Begriffspaare oder Gedankenpaare, wo Sie sich bitte sehr schnell entscheiden was für sie dann gilt.

00:31:54: Wären Sie bereit?

00:31:54: Klar!

00:31:55: Dann steigen wir einmal ein.

00:31:56: Bei welchem Anruf werden Sie nervöser?

00:31:59: Östemier oder März?

00:32:02: März...

00:32:05: Okay, weil es aus dem Kosmos kommt der gerade nicht so rundläuft oder wie?

00:32:10: Ja dann wird's komisch.

00:32:11: ja, denn da hätte auch Paar eben eine Übersprunge wenn er mich direkt anrufe würde.

00:32:16: Stimmt auch, ja.

00:32:17: Ich habe in den sozialen Medien einen...

00:32:19: Oder dann habt ihr was angestellt?

00:32:21: Das kann natürlich auch sein!

00:32:22: Aber das wäre mir egal.

00:32:27: In den soziale Medien hab ich ein Foto von Ihnen gefunden.

00:32:29: Das hat mich zum nächsten Pärchen gebracht.

00:32:33: Rasenmähen oder Fußball schauen.

00:32:36: Ganz klar Fußballstau.

00:32:38: Da würde jetzt meine Frau sagen, aber erst Rase mehr!

00:32:42: Weil ich habe ein Bild von Ihnen gesehen.

00:32:44: bei Instagram war es glaube ich da haben Sie gepostet dass sie einen Stückel gemäht haben also eine Grundstücke irgendwo eine Wiese mit Bäumen und gesagt dabei kriege ich den Kopf frei.

00:32:55: Streuobstwiese genau meine eigene Streuabstwiesse und das habe ja intensive Wahlkampfjahre hinter Mir, weil sie ging jetzt fast zweieinhalb Jahre mit Orga und Aufbauplanung.

00:33:08: Und zwar über die Pfingstferien seit vielen Monaten sogar Jahren der erste Urlaub wo ich tatsächlich mal ein paar Tage mit der Familie abschalten konnte.

00:33:19: Das hat so gut getan!

00:33:21: Einfach asemäh.

00:33:24: Aber Fußballschauen ist dann noch besser, ne?

00:33:26: Ja.

00:33:26: Und Last but not least Sie sprachen ja eben davon welche Marken bei Ihnen im Autohaus vertrieben werden.

00:33:32: Deswegen habe ich das einfach mal gesagt Wo steigen sie denn lieber ein?

00:33:35: Audi oder Porsche?

00:33:37: Die schwierigste Frage jetzt überhaupt heute gewesen.

00:33:42: Im Wahlkreis hab' ich Porsche Deutschland Das werde ich sagen.

00:33:46: aus politischer Gründe Porsche Aus Unternehmerisch Gründe haben wir natürlich eine tiefe Verbundenheit zur Marke Audi, die auch nur wenige Kilometer entfernt mit einer ganz, ganz großer Produktion standort hat.

00:33:59: Und da schlägt mein Herz ein bisschen Audiano.

00:34:02: Schlägt meinen Herz immer noch für Audi.

00:34:05: aber Porsche ist natürlich wenige Marke stehen so sehr für Baden-Württemberg wie diese und bin großer Fan.

00:34:12: Wahrscheinlich sind wir uns einig dass wir beiden und den anderen hier im Land auch die Daumen drücken das es sie noch lange lange gibt.

00:34:19: Das wäre es dann für heute gewesen.

00:34:21: Ich verabrede mich mal latent mit Ihnen, für spätestens in fünf Jahren und zwischendurch auch gerne mal wieder wünsche eine glückliche Hand bei dem was Sie tun mit den Grünen zusammen mit allen die daran mitarbeiten wollen fürs Land.

00:34:36: Toi toi toi!

00:34:36: Und danke wie Ihr Besuch bei Goldboden.

00:34:39: Vielen Dank hat Spaß gemacht.

00:34:41: Und welche Gäste wir vor Tobias Vogt schon bei uns hatten.

00:34:45: Mit vielen Gesprächen, die nicht aus der Zeit gefallen sind und immer noch hochspannend sind.

00:34:49: Das seht ihr natürlich in der Historie.

00:34:52: Wir werden noch ein paar Infos in die Shownoten packen zu Tobias Fogt und seiner Arbeit.

00:34:56: Wenn ihr uns auf den sozialen Kanälen folgt, dann seht Ihr natürlich auch welche Gässe jetzt unserem heutigen Folgen.

00:35:02: Vielen Dank für die Vorbereitung an Verena Nagel!

00:35:06: Ich bin Peter Haas.

00:35:07: das war's

00:35:12: vom Handwerk BW.

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